Kader 2024/2025
Verfasst: 2. September 2024, 18:43
Ich eröffne mal nen Thread.
Was sagen wir denn zur Personalie Nico Schulz, der sich bei 03 fit hält? Das Thema kam nur hoch, weil Steini mit der MAZ sprach. Soviel zum Thema Kommunikation.
"Mit Sonnenbrille und hellblauem Langarmhemd saß Nico Schulz am Sonntag (1. September 2024) im Karl-Liebknecht-Stadion. Beim 2:1-Heimsieg des Fußball-Regionalligisten SV Babelsberg 03 gegen den VFC Plauen gehörte der deutsche Ex-Nationalspieler zu den mehr als 2200 Zuschauenden. Und ein bisschen ist er momentan auch Teil des Babelsberger Teams.
Seit rund vier Wochen trainiere er schon bei der Mannschaft von Cheftrainer André Meyer mit, bestätigte Schulz selbst im Gespräch mit der MAZ. „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, mich hier fit halten zu können. Das ist eine gute Truppe, es sind alles gute Jungs“, sagte der Außenbahnspieler, der seit seiner vorzeitigen Vertragsauflösung bei Borussia Dortmund vor mehr als einem Jahr vereinslos ist.
Beinahe wäre der gebürtige Berliner, der in der Bundesliga für Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach, 1899 Hoffenheim und zuletzt den BVB spielte, im vergangenen Winter bei Sheffield Wednesday untergekommen. Doch nach Protest einer weiblichen Fanorganisation nahm der englische Zweitligist von einer Verpflichtung Abstand.
Hintergrund: Schulz stand im Februar noch vor Gericht, war in drei Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Demnach soll er 2020 seine damals schwangere Ex-Freundin unter anderem mit Tritten und Schlägen attackiert haben. Bei der Verhandlung in Dortmund ließ der 31-Jährige über seinen Rechtsanwalt erklären, es habe zwar ein „bedauerliches Fehlverhalten“ seinerseits gegeben, die Auseinandersetzungen hätten allerdings „in dieser Weise nicht stattgefunden“. Die Ex-Partnerin des Fußballers ließ mitteilen, dass sie von ihrem Aussage-Verweigerungsrecht Gebrauch mache, um sich nicht möglicherweise selbst strafbar zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits ein außergerichtlicher Täter-Opfer-Ausgleich stattgefunden, in dessen Rahmen Schulz der Frau Schadensersatz in nicht genannter Höhe zahlte. Das Verfahren vor dem Amtsgericht Dortmund wurde dann eingestellt – dafür musste Schulz eine Geldauflage in Höhe von 150.000 Euro an fünf soziale Einrichtungen zahlen. Dies sei innerhalb der gesetzten Frist von drei Monaten erfolgt, teilte ein Gerichtssprecher auf MAZ-Anfrage mit.
Schulz gilt damit nicht als vorbestraft. In die Entscheidung der Verfahrenseinstellung war laut Gericht auch eingeflossen, dass der Profisportler wegen der Berichterstattung über die Vorwürfe Nachteile erlitten habe. So beläuft sich auf dem Internetportal transfermarkt.de der Marktwert von Schulz nach einem Spitzenwert von 25 Millionen Euro im Juni 2019 mittlerweile nur noch auf 600.000 Euro.
Nun versucht Schulz, wieder im Fußballgeschäft unterzukommen. „Wir werden sehen, was kommt“, sagte er in der Halbzeitpause des Babelsberger Regionalligakicks. Der Kontakt zum Filmstadt-Verein war über Gian Luca Schulz, dem jüngeren Bruder von Nico Schulz, der seit Sommer 2023 bei den Nulldreiern spielt, zustande gekommen.
Das bestätigte Paul Bachmeyer: „Die Anfrage kam von seinem Bruder, der Trainer und der Mannschaftsrat haben es abgesegnet. Es geht dabei aber nicht um einen Vertrag, er kickt einfach als Trainingsgast ein bisschen mit“, sagte der Sportvorstand der Babelsberger."
MAZ, 2.9.24
Was sagen wir denn zur Personalie Nico Schulz, der sich bei 03 fit hält? Das Thema kam nur hoch, weil Steini mit der MAZ sprach. Soviel zum Thema Kommunikation.
"Mit Sonnenbrille und hellblauem Langarmhemd saß Nico Schulz am Sonntag (1. September 2024) im Karl-Liebknecht-Stadion. Beim 2:1-Heimsieg des Fußball-Regionalligisten SV Babelsberg 03 gegen den VFC Plauen gehörte der deutsche Ex-Nationalspieler zu den mehr als 2200 Zuschauenden. Und ein bisschen ist er momentan auch Teil des Babelsberger Teams.
Seit rund vier Wochen trainiere er schon bei der Mannschaft von Cheftrainer André Meyer mit, bestätigte Schulz selbst im Gespräch mit der MAZ. „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, mich hier fit halten zu können. Das ist eine gute Truppe, es sind alles gute Jungs“, sagte der Außenbahnspieler, der seit seiner vorzeitigen Vertragsauflösung bei Borussia Dortmund vor mehr als einem Jahr vereinslos ist.
Beinahe wäre der gebürtige Berliner, der in der Bundesliga für Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach, 1899 Hoffenheim und zuletzt den BVB spielte, im vergangenen Winter bei Sheffield Wednesday untergekommen. Doch nach Protest einer weiblichen Fanorganisation nahm der englische Zweitligist von einer Verpflichtung Abstand.
Hintergrund: Schulz stand im Februar noch vor Gericht, war in drei Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Demnach soll er 2020 seine damals schwangere Ex-Freundin unter anderem mit Tritten und Schlägen attackiert haben. Bei der Verhandlung in Dortmund ließ der 31-Jährige über seinen Rechtsanwalt erklären, es habe zwar ein „bedauerliches Fehlverhalten“ seinerseits gegeben, die Auseinandersetzungen hätten allerdings „in dieser Weise nicht stattgefunden“. Die Ex-Partnerin des Fußballers ließ mitteilen, dass sie von ihrem Aussage-Verweigerungsrecht Gebrauch mache, um sich nicht möglicherweise selbst strafbar zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits ein außergerichtlicher Täter-Opfer-Ausgleich stattgefunden, in dessen Rahmen Schulz der Frau Schadensersatz in nicht genannter Höhe zahlte. Das Verfahren vor dem Amtsgericht Dortmund wurde dann eingestellt – dafür musste Schulz eine Geldauflage in Höhe von 150.000 Euro an fünf soziale Einrichtungen zahlen. Dies sei innerhalb der gesetzten Frist von drei Monaten erfolgt, teilte ein Gerichtssprecher auf MAZ-Anfrage mit.
Schulz gilt damit nicht als vorbestraft. In die Entscheidung der Verfahrenseinstellung war laut Gericht auch eingeflossen, dass der Profisportler wegen der Berichterstattung über die Vorwürfe Nachteile erlitten habe. So beläuft sich auf dem Internetportal transfermarkt.de der Marktwert von Schulz nach einem Spitzenwert von 25 Millionen Euro im Juni 2019 mittlerweile nur noch auf 600.000 Euro.
Nun versucht Schulz, wieder im Fußballgeschäft unterzukommen. „Wir werden sehen, was kommt“, sagte er in der Halbzeitpause des Babelsberger Regionalligakicks. Der Kontakt zum Filmstadt-Verein war über Gian Luca Schulz, dem jüngeren Bruder von Nico Schulz, der seit Sommer 2023 bei den Nulldreiern spielt, zustande gekommen.
Das bestätigte Paul Bachmeyer: „Die Anfrage kam von seinem Bruder, der Trainer und der Mannschaftsrat haben es abgesegnet. Es geht dabei aber nicht um einen Vertrag, er kickt einfach als Trainingsgast ein bisschen mit“, sagte der Sportvorstand der Babelsberger."
MAZ, 2.9.24